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SEO - On-Page-Optimierung

Optimierung des Ranking durch Meta-Beschreibung und Meta-Schlüsselwörter, aber auch durch konsequente Strukturierung sowie interne Verlinkung des Webcontents, Januar, 2020
SEO On-Page-Suchmaschinenoptimierung

Das Ranking auf Suchmaschinen entscheidet über die Anzahl der Webseiten-Besucher und damit auch über den geschäftlichen Erfolg Ihrer Webseite. Daher sollten Webseiten-Betreiber bei der Gestaltung der Webseite eine Reihe von Ratschlägen zu befolgen.

SEO - Off-Page-Optimierung

Optimierung des Ranking durch Backlinks im Internet oder in den sozialen Netzwerken, Mai 2020
SEO Off-Page-Suchmaschinenoptimierung

Eine Verbesserung des Ranking erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Webseite im Internet. Für eine Optimierung des Suchmaschinen-Ergebnisses können Sie nicht nur Maßnahmen auf Ihrer Webseite selbst treffen. Dauerhaften Erfolg erreichen Sie durch die Optimierung der Ladezeit der Webseite, aber vor allem durch wertvolle Backlinks im Internet und in den sozialen Medien.

Revision des Schweizer Datenschutzes

Anpassung des Schweizer Datenschutzgesetzes an die EU-DSGVO, Februar 2020
Anpassung des Schweizer Datenschutzgesetzes an die EU-DSGVO

Doch nun steht eine Revision des Schweizer Datenschutzgesetzes unmittelbar bevor – mit weitreichenden Änderungen insbesondere für kleine Webseiten-Betreiber. Schon seit September 2017 steht der Entwurf für ein umfassend erneuertes Datenschutzgesetz auf der Tagesordnung von Bundesrat und Parlament.



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Wechsel des Webhosting-Providers

Neun Schritte für den reibungslosen Übergang der Webseite zu einem neuen Webhosting-Provider

Auch bei einem Wechsel des Hosting-Providers sollen die verschiedenen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Ihrer Webseite, u.a. Email-Service, Domain-Service, ggf. Content-Management-System, möglichst ununterbrochen fortlaufen. Im folgenden erhalten Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie den störungsfreien Wechsel zu einem neuen Webhosting-Anbieter meistern.

Vorgehen bei Wechsel des Webhosting-Providers
Wie können Sie den Webhosting-Provider wechseln? Für einen reibungslosen Übergang der Webseite müssen Sie einige Punkte unbedingt beachten. Ansonsten droht Ihnen ein Unterbruch bei der Webseite und beim Email-Service, wenn nicht sogar der Verlust von wichtigen Dateien und email-Nachrichten.
Bild: Webhosting Expert unter Nutzung von Iconset Free Any House und Iconset Essential Web 3

Gründe für einen Wechsel zu einem neuen Hosting-Provider

Für den Wechsel zu einem neuem Webhosting-Provider mag es gute Gründe geben:

  • geringere monatliche Kosten mit dem neuen Webhosting-Paket,
  • passenderes Hosting-Paket im Hinblick auf den Webspace,
  • zusätzlichen Email-Service mit angemessener Speicherkapazität,
  • möglicherweise ein Content-Management-System (CMS) für die Gestaltung einer Webseite mit Hilfe eines Webbaukastens,
  • höhere Service-Qualität mit Blick auf die Service-Zeiten, die Reaktionszeiten auf Service-Anfragen und die Qualität der technischen und adminstrativen Service-Leistungen beim neuen Webhosting-Provider.

Umsetzung des Wechsel des Hosting-Providers

Bei einem Vergleich der Hosting-Pakete im Internet werden Sie sicherlich den für Sie geeigneten Webhosting-Provider finden. Wenn Sie den Webhosting-Provider einschliesslich für den Domain-Service wechseln möchten, dann empfiehlt es sich, in der nachstehend vorgeschlagenen Reihenfolge vorzugehen.

Bitte beachten Sie hierbei, dass dieser Vorschlag davon ausgeht, dass Sie bisher sämtliche Leistungen im Zusammenhang mit Ihrer Webseite über einen einzigen Webhosting-Provider (und Registrar) laufen lassen, also nicht nur das Hosting-Paket, sondern auch den Email-Service, ggf. das Content-Management-System sowie den Domain-Service. Selbstverständlich ist es auch möglich, diese Dienstleistungen - nach entsprechender Anpassung der Zonefile - über verschiedene Service-Provider laufen zu lassen. Insbesondere müssen Sie bei einem Wechsel des Hosting-Providers nicht zwangsläufig auch den Domain-Service zum neuen Hosting-Provider übertragen.

1. Transfercode bei jetzigem Registrar anfordern

Für einen Wechsel des Webhosting-Providers inklusive Domain-Transfer sollten Sie zunächst beim aktuellen Registrar den Transfer-Code anfordern. Da heutzutage Webhosting-Provider und Registrar in den allermeisten Fällen praktisch identisch sind, können Sie sich dazu an Ihren bisherigen Webhosting-Provider wenden. Das gilt jedenfalls dann, wenn auch der Domain-Service über Ihren bisherigen Webhosting-Provider (und Registrar) läuft. In aller Regel können Sie im Control-Panel Ihres Registrars den Transfer-Code eigenständig anfordern. Sofern das Control-Panel diese Option nicht anbietet, aber auch dann, wenn Sie Schwierigkeiten haben, den Transfer-Code eigenständig auszulösen, können Sie den Transfer-Code immer noch direkt beim Registrar anfordern. Dazu ist in aller Regel eine schriftliche Anfrage, meist von der Kontakt-Email-Adresse aus, erforderlich.

2. Webhosting bei neuem Host bestellen

Anschliessend empfiehlt es sich, beim neuen Webhosting-Provider ein Webhosting für die betreffende Domain zu bestellen. In aller Regel bietet Ihnen die Webseite Ihres neues Webhosting-Providers die Möglichkeit, die Bestellung des gewünschten Webhosting-Produktes online vorzunehmen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Bestellung auch telefonisch direkt beim Webhosting-Provider in Auftrag geben, in vielen Fällen wird der Webhosting-Provider Sie bitten, die Bestellung schriftlich - per email - zu bestätigen.

Im Rahmen dieses Bestellvorganges können Sie - sofern von Ihnen gewünscht - auch den Domain-Service beim neuen Webhosting-Provider bestellen. Bei der Bestellung des Domain-Service können Sie in vielen Fällen mit dem Domain-Transfer automatisch die Name-Server auf den neuen Webhosting-Provider umstellen lassen. Die automatische Umstellung der Name-Server ist vor allem dann sinnvoll, wenn alle Leistungen im Zusammenhang mit der Webseite über einen einzigen Dienstleister, den neuen Webhosting-Provider, laufen sollen.

3. Zonefile bei neuem Host anlegen

Nach Aktivierung des Webhosting beim neuen Webhosting-Provider können Sie - sofern gewünscht - im Control Panel des neuen Anbieters die Einträge in der Zone-File anpassen. In der Zonefile können Sie unter anderem - sofern gewünscht - den Mailing-Service einem anderen Service-Provider zuordnen. Wenn aber alle Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Webseite über Ihren neuen Hosting-Provider laufen sollen, brauchen Sie in aller Regel keine Anpassungen in der Zonefile vorzunehmen. Bitte beachten Sie, dass die beim neuen Hosting-Provider hinterlegte Zonefile nur dann greifen kann, wenn die Nameserver auf den neuen Hosting-Provider lauten.

4. Email-Adresse bei neuem Host erstellen

Nach Aktivierung des Webhosting beim neuen Webhosting-Provider können Sie im Control-Panel Ihres neuen Webhosting-Providers die email-Adressen anlegen. Sofern Sie bereits eine email-Adresse bei Ihrem bisherigen Webhosting-Provider genutzt haben und diese auch in Zukunft weiternutzen wollen, müssen Sie die email-Adresse beim neuen Webhosting-Provider neu anlegen. Dabei müssen Sie auch ein neues email-Passwort festlegen. Wenn Sie vorhaben, die email-Adressen in Email-Clients, wie Outlook, Thunderbird, Windows-Live-Mail oder Apple-Mail, einzurichten, dann sollten sie sich vorsorglich bereits den Posteingangs- und den Postausgangsserver des neuen Webhosting-Providers sowie die entsprechenden Ports, am besten mit SSL/TSL-Verschlüsselung, notieren.

5. Alle derzeitigen Emails lokal abspeichern

Falls Sie auf die email-Nachrichten Ihrer bereits bestehenden email-Adressen angewiesen sind, ist es dringend notwendig, ein Archiv-Datei für die abgespeicherten email-Nachrichten zu erstellen und auf Ihrem lokalen PC oder in Ihrer Cloud abzuspeichern. In den email-Programmen, wie Outlook, Thunderbird, Windows-Live-Mail oder Apple-Mail, gibt es heutzutage meist standardmässig eine Archiv-Funktion, die es Ihnen erlaubt, die bestehenden Ordner Ihres Email-Postfaches und die dazugehörigen email-Nachrichten zu archivieren.

6. Webseite auf Server des neuen Host hochladen

Nach Aktivierung des Webhosting beim neuen Webhosting-Provider erhalten Sie im Control Panel die FTP-Zugangsdaten zum Server des neuen Webhosting-Providers, also Hostname, FTP-Benutzername, FTP-Passwort, Port. Mit Hilfe dieser FTP-Zugangsdaten können Sie über ein FTP-Progamm, z.B. Filezilla, eine FTP-Verbindung zum Servers Ihres neuen Webhosting-Providers aufbauen. Sobald die FTP-Verbindung steht, können Sie - sofern Sie über sämtliche Dateien für Ihre Webseite verfügen - Ihre Webseite auf den Server Ihres neues Webhosting-Providers hochladen. Wichtig ist hierbei, dass Sie sämtliche im Zusammenhang mit Ihrer Webseite stehenden Dateien in den Stammordner, den sogenannten Root-Ordner, hochladen.

7. Domain-Transfer anstossen bzw. Domain-Transfer abschliessen

Sobald Sie von Ihrem bisherigen Registrar den Transfer Code, teilweise auch als Authenfizierungscode bezeichnet, erhalten haben, müssen Sie diesen Transfer-Code dem neuem Registrar übermitteln. Nach der Aktivierung des Domain-Service verschickt der neue Webhosting-Provider eine Bestätigungs-Email an die im System hinterlegte email-Adresse. Falls Sie die Bestätigungsemail nicht im Posteingangsfach finden sollten, empfiehlt es sich, einen Blick in den SPAM-Ordner zu werfen. Öffnen Sie zunächst den Link in der Bestätigungsemail, dann geben Sie den Transfercode ein und bestätigen damit den Domain-Transfer zum neuen Webhosting-Provider.

8. Nameserver umstellen

In den meisten Fällen können Sie bereits bei der Bestellung des Domain-Servers die automatische Umstellung der Nameserver auf den neuen Webhosting-Provder auswählen. In diesem Fall werden mit dem Domain-Transfer automatisch die Nameserver des neuen Webhosting-Providers aktiviert. Sofern dies noch nicht der Fall sein sollte, können Sie die Nameserver auch nach Abschluss des Domain-Transfers umstellen. Dazu können Sie in aller Regel im Control Panel die Nameserver eigenständig umstellen oder dem Webhosting-Provider einen entsprechenden Auftrag erteilen.

9. Altes Hosting kündigen

Spätestens nach Abschluss des Domain-Transfer sollten Sie den Webhosting-Vertrag beim bisherigen Webhosting-Provider kündigen. Hierbei sollten Sie insbesondere die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist des bestehenden Webhosting-Paketes berücksichtigen. Unter Umständen kann es sich in der Praxis als sinnvoll erweisen, die Kündigung des bestehenden Webhosting-Paketes zeitlich vorzuziehen.

Vor einem Wechsel des Webhosting-Providers sollten Sie aber auf jeden Fall etwaige Auswirkungen auf Ihre Webseite im Auge behalten: Denn - sofern Sie für Ihre Webseite ein Content-Management-System eingesetzt haben sollten - kann ein Wechsel zu einem neuen Webhosting-Provider unter Umständen bedeuten, dass Sie Ihre Webseite neu erstellen müssen, entweder mit dem Content-Management-System des neuen Hosting-Providers oder eigenständig mit Hilfe eines HTML-Editors oder durch einen professionellen Webdesigner.


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